„Die beste aller Welten“ – Zwischen Fürsorglichkeit und Drogenrausch

September 20, 2017

 

FILM. Die beste aller Welten kann es geben, wenn einem eine gute Beziehung mit der Welt verbindet. Adrian und seine drogenabhängige Mutter Helga haben eine solche Beziehung voll Phantasie, Liebe und Abenteuerlust. Die realen Abgründe aufgrund Helga’s Sucht und ihrer Nähe zur Salzburger Drogenszene überwindet der einfallsreiche Siebenjährige über lange Strecken des Films immer wieder phantasievoll tänzelnd. Die Beziehung baut Brücken.

 

Eine Handlung entlang von Klischees zum Drogen-Milieu? Eine rücksichtslos egoistische Mutter? Böses Jugendamt? Regisseur Adrian Goiginger erzählt seine autobiografische Geschichte über die starke Mutter-Kind-Beziehung scheinbar wertfrei. Orientierung bieten die berührenden Szenen voll Geborgenheit, die abenteuerliche Vorstellungskraft und die neugierige Lebensfreude des kleinen Adrian. Knapp zwei Jahrzehnte später entsteht aus der Liebe zueinander eine Hommage an die 2012 verstorbene Mutter.

 

"Sucht is wenn ma wos hot und des donn unbedingt wieder hobn muas.“

Adrian Wachter, 7 Jahre.

 

http://diebesteallerwelten.at/

 

AT 2017, 100 Min

Regie: Adrian Goiginger

Drehbuch: Adrian Goiginger

Mit: Verena Altenberger, Jeremy Miliker, Lukas Miko, Michael Pink u.a.

 

 

 

 

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